Aufbauphase: Zulassung in Vorbereitung – derzeit keine Einlösung von Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheinen.Status und Grenzen
Gründung gemeinsam entwickeln

Aus einer Idee Schritt für Schritt ein tragfähiges und eigenes Vorhaben entwickeln.

Eine Idee gewinnt an Tragfähigkeit, wenn Kundennutzen, Nachfrage, Preis, verfügbare Kapazität, Kosten, Zahlungszeitpunkte und persönlicher Lebensbedarf miteinander verbunden werden. Genau diese Verbindung wird gemeinsam erarbeitet.

Unser Beitrag besteht darin, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Wissen anschlussfähig zu vermitteln und tragfähige nächste Schritte vorzubereiten. Entscheidungen und Erfolge bleiben bei den Menschen und Organisationen, die sie gestalten.

EntscheidungWas ist jetzt sachgerecht?
1Tatsachenbelegt und aktuell
2Annahmensichtbar und sensitiv
3Alternativenfair verglichen
4Folgengerechnet und terminiert
5Nachweisprüfbar dokumentiert
Sechs gemeinsame Klärungsfelder

Fragen, die Orientierung für die nächsten Schritte geben.

Zu jeder Frage entsteht ein konkretes Arbeitsergebnis. So wird sichtbar, was bereits belegt ist, was gerechnet wurde und wo noch Annahmen gemeinsam weiterzuentwickeln sind.

Wer bezahlt wofür?

Zielgruppe, konkretes Anliegen, Kaufanlass, vorhandene Alternativen und Zahlungsbereitschaft werden so beschrieben, dass ein erreichbarer Markt und ein verständliches Angebot entstehen.

Ergebnis und Grundlage

Kundenproblem-Matrix, Wettbewerbsvergleich und Annahmenregister.

Wie entsteht der geplante Umsatz?

Der Umsatz wird gemeinsam aus Preis, verkaufbarer Menge, Auslastung und Zeitpunkt hergeleitet. Anlaufzeit, Vertrieb und verfügbare Kapazität bleiben dabei sichtbar.

Ergebnis und Grundlage

Monatliche Umsatztreiber und Kapazitätsabgleich.

Was bleibt von einem Auftrag übrig?

Variable Kosten, direkt zurechenbare Zeit und Preisnachlässe werden je Leistung erfasst. Daraus wird sichtbar, welchen Beitrag ein Auftrag zu Fixkosten und persönlichem Bedarf leisten kann.

Ergebnis und Grundlage

Deckungsbeitragsrechnung und Preisuntergrenze.

Wie entwickelt sich die Liquidität im Zeitverlauf?

Ergebnis und Zahlung werden getrennt geplant. Investitionen, Umsatzsteuer, Zahlungsziele, Tilgung und Privatentnahmen erscheinen in den Monaten, in denen sie tatsächlich Liquidität beanspruchen.

Ergebnis und Grundlage

Rollierende Liquiditätsplanung mit Mindestbestand.

Welcher Kapitalbedarf passt zum Vorhaben?

Investitionen, Warenbestand, Vorlaufkosten, Anlaufphase, Liquiditätsreserve und Finanzierungskosten werden nachvollziehbar erfasst und mit Angeboten oder gekennzeichneten Annahmen verbunden.

Ergebnis und Grundlage

Kapitalbedarfs- und Mittelverwendungsplan.

Welche nächsten Schritte ergeben sich aus der Planung?

Die Planung kann einen Start, einen Start mit vorbereitenden Schritten, eine Überarbeitung oder eine bewusste Vertagung nahelegen. Wo Annahmen noch nicht zusammenpassen, werden sie gemeinsam weiterentwickelt.

Ergebnis und Grundlage

Entscheidungsvorlage mit nächsten Schritten und offenen Risiken.

Arbeitsweg

Vom persönlichen Ausgangspunkt zu einem stimmigen eigenen Weg.

1. Ausgangslage

Berufserfahrung, Zeit, Gesundheit, Familie, Einkommen, Eigenmittel, Verpflichtungen und fachliche Voraussetzungen.

2. Geschäftsmodell

Kundennutzen, Zielgruppen, Angebot, Erlöslogik, Abhängigkeiten und Alternativen.

3. Markt und Vertrieb

Erreichbarer Markt, konkrete Wettbewerber, Vertriebsweg, Akquisitionszeit und Abschlussquote.

4. Preis und Kapazität

Leistungseinheit, Zeitbedarf, variable Kosten, Deckungsbeitrag, Auslastung und Engpässe.

5. Ergebnis und Liquidität

Plan-GuV, Zahlungsströme, Investitionen, Steuern als Planannahmen, Privatbedarf und Szenarien.

6. Pflichten und Organisation

Termine, Zuständigkeiten, Dokumentation, Buchhaltungsübergabe, Datenschutzorganisation und Risikofrüherkennung.

7. Entscheidung und Umsetzung

Finanzierung, Meilensteine, Orientierungswerte und erste 100 Tage.

Planungslabor

Ein vereinfachter Rechenweg macht Zusammenhänge anschaulich.

Die Berechnung läuft ausschließlich im Browser und sendet keine Eingaben an den Server. Sie bietet eine erste Orientierung dazu, wie zentrale Annahmen zusammenwirken.

UmsatzPreis × Menge
Deckungsbeitragvor Fixkosten
Betriebsergebnisvor Steuern und Finanzierung
nach Privatbedarfvereinfachter Monatsüberschuss
Break-even-Mengenur betriebliche Fixkosten
Liquidität nach StartGuthaben + Finanzierung − Investition
Liquidität nach 3 Monatenvereinfachte Fortschreibung

Eine vollständige Planung ergänzt unter anderem Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Zahlungsziele, Tilgung, Zinsen, saisonale Verläufe und Ersatzinvestitionen. Die Schnellrechnung macht zunächst die wichtigsten Zusammenhänge sichtbar.

Arbeitsergebnisse

Was gemeinsam entstehen und anschließend selbst genutzt werden kann.

Annahmenregister

Jede zentrale Zahl erhält Quelle, Verantwortlichkeit, Gültigkeit und Sensitivität.

Integrierte Planung

Umsatz, Kosten, Ergebnis, Kapitalbedarf, Finanzierung und Liquidität stammen aus denselben Grundannahmen.

Risiko- und Entscheidungsakte

Risiken, Auswirkungen, mögliche Antworten, Anpassungspunkte und Entscheidungen werden gemeinsam dokumentiert.

Bank- und Fördergespräch

Die Gründerin oder der Gründer kann die eigenen Zahlen und Zusammenhänge selbst erklären; Texte und Tabellen bilden denselben Planungsstand ab.

100-Tage-Plan

Priorität, Verantwortlichkeit, Termin, Nachweis und Frühwarnwert für die Startphase.

Abschluss- und Entwicklungsbericht

Erreichte Lernziele, offene Voraussetzungen und nächste Entscheidungen werden nachvollziehbar festgehalten.

Quellen und Einordnung

Quellen und Einordnung für den eigenen Nachvollzug.

Ein guter nächster Schritt

Im ersten Austausch gemeinsam klären, was hilfreich ist und welcher Umfang dazu passt.

Der erste Austausch dient der Orientierung. Gemeinsam wird betrachtet, ob die Fragestellung anschlussfähig ist und welcher nächste Schritt einen sinnvollen Beitrag leisten kann.