Aufbauphase: Zulassung in Vorbereitung – derzeit keine Einlösung von Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheinen.Status und Grenzen
Unternehmen gemeinsam weiterentwickeln

Zahlen, Abläufe und Entscheidungen zu einem verständlichen Steuerungsbild verbinden.

In kleinen Unternehmen wirken Umsatz, Marge, offene Posten, Kapazität, Zahlungszeitpunkte und Abläufe eng zusammen. Im gemeinsamen Blick entsteht daraus ein handhabbares Steuerungsbild.

Unser Beitrag besteht darin, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Wissen anschlussfähig zu vermitteln und tragfähige nächste Schritte vorzubereiten. Entscheidungen und Erfolge bleiben bei den Menschen und Organisationen, die sie gestalten.

EntscheidungWas ist jetzt sachgerecht?
1Tatsachenbelegt und aktuell
2Annahmensichtbar und sensitiv
3Alternativenfair verglichen
4Folgengerechnet und terminiert
5Nachweisprüfbar dokumentiert
Beobachtungen gemeinsam einordnen

Typische Beobachtungen und ein möglicher Klärungsweg.

Aus den vorhandenen Daten und Erfahrungen entsteht gemeinsam ein überprüfbares Ursachenbild. Darauf bauen passende Handlungsoptionen auf.

Beobachtung

Der Umsatz steigt, der Kontostand nicht.

Prüfung

Prüfung von Forderungslaufzeiten, Anzahlungen, Umsatzsteuer, Lager, Investitionen, Tilgung, Privatentnahmen und nicht kostendeckenden Leistungen.

Beobachtung

Die Auftragslage ist gut, aber Zeit und Ergebnis reichen nicht.

Prüfung

Prüfung von Angebotsmix, Durchlaufzeit, Nacharbeit, Auslastung, Fremdleistungen, Preislogik und Engpasskapazität.

Beobachtung

BWA und Bankkonto erzählen unterschiedliche Geschichten.

Prüfung

Überleitung von Ergebnis zu Liquidität: Abschreibungen, Investitionen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Steuern, Finanzierung und Entnahmen.

Beobachtung

Entscheidungen hängen an einer Person.

Prüfung

Klärung von Rollen, Informationswegen, Freigaben, Vertretung, Standardfällen und Eskalationsgrenzen.

Beobachtung

Es gibt viele Maßnahmen, aber keine erkennbare Wirkung.

Prüfung

Jede Maßnahme erhält Problembezug, erwartete Wirkung, Kennzahl, Verantwortlichkeit, Termin und eine klare Anpassungsregel.

10-Tage-Diagnostik

Daten verbinden, Ursachen verstehen und passende Schritte priorisieren.

Tag 1: Datenpaket

BWA/GuV, SuSa, offene Posten, Bank, Auftragsbestand, Preise, Kapazitäten, Personal- und wesentliche Vertragsdaten.

Tag 2–4: Zahlenabgleich

Ergebnis-, Liquiditäts- und Working-Capital-Brücke; Abweichungen zwischen Planung, Buchhaltung und Bankbewegung.

Tag 5–7: Prozessaufnahme

Vom Kundenkontakt bis Zahlungseingang: Wartezeiten, Rückfragen, Nacharbeit, Übergaben und Engpässe.

Tag 8: Ursachenmatrix

Symptom, belastbarer Befund, Ursache, Einflussgröße, Handlungsoption und Gegenargument.

Tag 9: Entscheidung

Maßnahmen werden nach Wirkung, Aufwand, Risiko, Liquidität und Abhängigkeiten priorisiert.

Tag 10: 90-Tage-Steuerung

Verantwortliche, Termine, Kennzahlen, Kontrollrhythmus und Rücksetzung bei ausbleibender Wirkung.

Management-Schnellbild

Ergebnis, Working Capital und Belastbarkeit gemeinsam ansehen.

Die Beispielrechnung ist bewusst vereinfacht und läuft nur lokal im Browser. Sie zeigt, warum Umsatz allein keine Steuerungsgröße ist.

RohertragUmsatz × Marge
Betriebsergebnisvor Steuern, Zinsen, Abschreibungen
gebundenes Working CapitalForderungen − Verbindlichkeiten
Stress-Ergebnisbei 10 % weniger Umsatz, Kosten unverändert
Bankbestand nach WC-Ausgleichnur vereinfachte Betrachtung

Nicht berücksichtigt sind Lager, Umsatzsteuer, Investitionen, Tilgung, Saison, Zahlungszeitpunkte und private Entnahmen. Das Ergebnis dient nur der strukturellen Orientierung.

Arbeitsergebnisse

Überschaubare Steuerungsinstrumente für den betrieblichen Alltag.

Liquiditätsbrücke

Erklärt den Weg vom Anfangsbestand über Ein- und Auszahlungen zum erwarteten Endbestand.

Deckungsbeitragsbaum

Zeigt, welche Leistungen, Kundengruppen oder Kanäle Fixkosten und Ergebnis tatsächlich tragen.

Prozess-Heatmap

Bewertet Zeitverlust, Fehler, Abhängigkeit, Kundenwirkung und Liquiditätswirkung je Prozessschritt.

Management-Cockpit

Wenige Kennzahlen mit Quelle, Zielwert, Toleranz, Verantwortlichkeit und Reaktion.

90-Tage-Portfolio

Sofortmaßnahmen, strukturelle Maßnahmen, Abhängigkeiten, Ressourcen und erwartete Wirkung.

Entscheidungsprotokoll

Festgestellte Tatsachen, Annahmen, Alternativen, Entscheidung und späterer Wirksamkeitscheck.

Quellen und Einordnung

Quellen und Einordnung für den eigenen Nachvollzug.

Ein guter nächster Schritt

Im ersten Austausch gemeinsam klären, was hilfreich ist und welcher Umfang dazu passt.

Der erste Austausch dient der Orientierung. Gemeinsam wird betrachtet, ob die Fragestellung anschlussfähig ist und welcher nächste Schritt einen sinnvollen Beitrag leisten kann.